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    <title>Leipziger Kamera (Initiative gegen Überwachung) : Rubrik:12 - Ticker: Überwachung</title>
    <link>http://leipzigerkamera.twoday.net/</link>
    <description>Initiative gegen Überwachung</description>
    <dc:publisher>John Rebus</dc:publisher>
    <dc:creator>John Rebus</dc:creator>
    <dc:date>2009-08-11T15:13:28Z</dc:date>
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    <title>Leipziger Kamera</title>
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  <item rdf:about="http://leipzigerkamera.twoday.net/stories/5128581/">
    <title>2008-07-08 // Videoüberwachung für AmpelsünderInnen</title>
    <link>http://leipzigerkamera.twoday.net/stories/5128581/</link>
    <description>Bald werden sie Videoüberwachung auch gegen AmpelsünderInnen einsetzen, klingt wie ein eher hysterisches Szenario von ÜberwachungskritikerInnen, wogegen die Pragmatiker der rechtsstaatlichen Überwachung immer die Verhältnismäßigkeit der Maßnahme ins Feld führen würden. Vergleichsweise lapidar und unkommentiert, tauchte im diesjährigen Sommerloch dieser Satz im Leipziger Anzeigenblatt &lt;i&gt;Wochenkurier &lt;/i&gt;auf:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;cite&gt;&quot;Die Kontaktschleifen zum Auslösen der Rotlichtblitzer reagieren zwar nicht auf Fahrräder. Dennoch überwacht die Polizei z.B. mit Zivilstreifen und &lt;b&gt;Videografie (sic!)&lt;/b&gt; die Einhaltung des Rotlichts an Ampeln.&quot; (Andreas Loepki, Polizeisprecher)&lt;/cite&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einmal mehr zeigt sich, dass schwere Kriminalität als Argumentationshebel für die Einführung von Überwachung genutzt wird, sind die technischen Möglichkeiten aber erst einmal da, wecken sie auch Begehrlichkeiten jenseits der Verhältnismäßigkeit. Notfalls argumentiert man sich eben mit den Raser-Radler neue Gefährder her.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle:&lt;br /&gt;
Rennstrecke Fußgängerzone  Polizei geht gegen Raser-Radler vor / Geldstrafen drohen, von Martin Darweger, Wochenkurier, 23.07.2008, S. 1</description>
    <dc:creator>Leipziger Kamera</dc:creator>
    <dc:subject>12 - Ticker: Überwachung</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 Leipziger Kamera</dc:rights>
    <dc:date>2008-08-17T14:01:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://leipzigerkamera.twoday.net/stories/5031114/">
    <title>2008-06-19//Diskussion über Ausweitung der Videoüberwachung in Leipzig</title>
    <link>http://leipzigerkamera.twoday.net/stories/5031114/</link>
    <description>Am 19. März 2008 hat die CDU Fraktion der Stadt Leipzig einen Antrag auf Erstellung eines vollumfängliches Sicherheitskonzepts und die Ausweitung der Videoüberwachung eingereicht. Die Forderung nach mehr Videoüberwachung wurde vom Stadtrat im Juni zurückgewiesen, da sich die Stadtverwaltung weder in der Pflicht, noch rechtlich befugt fühlt, Kameras im öffentlichen Raum aufzustellen. Die CDU-Stadträtin Peggy Liebscher empfahl daraufhin die Kollegen in Chemnitz als Vorbild, wo sogar Spielplätze videoüberwacht würden. Das Sicherheitskonzept will Ordnungsbürgermeister Heiko Rosenthal (Die Linke) bis Jahresende vorlegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quellen: &lt;br /&gt;
Videoüberwachung abgelehnt, Leipziger Volkszeitung, 19.6.2008, S. 18&lt;br /&gt;
Stadt Leipzig: Antrag IV/A 253/08 vom 19.3.2008</description>
    <dc:creator>Leipziger Kamera</dc:creator>
    <dc:subject>12 - Ticker: Überwachung</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 Leipziger Kamera</dc:rights>
    <dc:date>2008-07-01T09:13:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://leipzigerkamera.twoday.net/stories/4684502/">
    <title>2008-02-06 // Sächsische Polizei übernimmt fliegende Kamera</title>
    <link>http://leipzigerkamera.twoday.net/stories/4684502/</link>
    <description>(Dresden) Innenminister Dr. Albrecht Buttolo und die Polizei des Freistaates Sachsen übernehmen am 15. Februar 2008 von der Herstellerfirma die fliegende Kamera zur Ergänzung der Beweissicherungstechnik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das unbemannte Luftfahrzeug, das am 15.02.2008 vom Hersteller präsentiert wird, soll künftig von Sachsens Polizei zur Unterstützung polizeilicher Maßnahmen, wie z. B. bei Veranstaltungen und zur Fahndungsarbeit, aber auch bei Entführungen und Geiselnahmen, eingesetzt werden können.&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;&lt;br /&gt;
Nachtrag:&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;267&quot; alt=&quot;05&quot; width=&quot;400&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/leipzigerkamera/images/05.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und hier nun ein erstes Foto von der ersten Polizeidrohne Deutschlands. Wie die LVZ am 27. Februar 2008 berichtet, kam die Drohne bzw. der so genannte SensoCopter bisher noch zum Einsatz, da die Piloten, die die Drohne vom Boden aus steuern, noch mehr Zeit zum Flugtraining bräuchten.</description>
    <dc:creator>Leipziger Kamera</dc:creator>
    <dc:subject>12 - Ticker: Überwachung</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 Leipziger Kamera</dc:rights>
    <dc:date>2008-02-28T21:55:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://leipzigerkamera.twoday.net/stories/4523454/">
    <title>2007-11-15 // Verlängerung der Speicherfrist von Videoaufnahmen der Bundespolizei</title>
    <link>http://leipzigerkamera.twoday.net/stories/4523454/</link>
    <description>(Berlin) Der Bundestag beschließt in einer &quot;Nacht und Nebelaktion&quot; (Bundesdatenschutzbeauftragter Peter Schaar) die Verlängerung der Speicherfrist für Videoaufnahmen der Bundespolizei (Bundespolizeigesetz, § 27) von 48 Stunden auf 30 Tage. Davon betroffen sind vorallem Bahnhöfe und Flughäfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle:&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.heise.de/tp/r4/artikel/26/26732/1.html&quot;&gt;http://www.heise.de/tp/r4/artikel/26/26732/1.html&lt;/a&gt;</description>
    <dc:creator>Leipziger Kamera</dc:creator>
    <dc:subject>12 - Ticker: Überwachung</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 Leipziger Kamera</dc:rights>
    <dc:date>2007-12-10T15:42:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://leipzigerkamera.twoday.net/stories/4383278/">
    <title>2007-10-25 // Bundesregierung will deutsche Kommunikationsprofile an 52 ausländische...</title>
    <link>http://leipzigerkamera.twoday.net/stories/4383278/</link>
    <description>(Berlin) Ein Beschluss der Bundesregierung vom 28.09.2007 wurde bekannt, wonach Deutschland dem &quot;Übereinkommen des Europarats über Computerkriminalität&quot; beitreten soll. Dieser Beitritt würde 52 Staaten in Europa und weltweit den Zugriff auf die ab 2008 in Deutschland zu speichernden Vorratsdaten eröffnen - nicht nur zur Verfolgung von Computerstraftaten, sondern jeglicher im Ausland mit Strafe bedrohter Handlung. Das auch als &quot;Cybercrime-Konvention&quot; bekannte Übereinkommen wurde 2001 von Vertretern nationaler Sicherheitsbehörden hinter verschlossenen Türen ausgehandelt und anschließend unter anderem von der Bundesregierung unterzeichnet. Das Abkommen ermöglicht ausländische Datenanforderungen zur Verfolgung jeder Straftat, selbst leichter Vergehen wie dem Austausch von Musik im Internet, und ebenso zum Zweck präventiver Ermittlungen ohne konkreten Tatverdacht. Besonders in außereuropäischen Staaten die Gefahr, dass erlangte Informationen quasi lebenslänglich auf Vorrat abgespeichert werden und freizügig an andere Behörden und Geheimdienste weiter gestreut werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quellen:&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;https://www.vorratsdatenspeicherung.de/content/view/154/79/&quot;&gt;https://www.vorratsdatenspeicherung.de/content/view/154/79/&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Gesetzentwurf der Bundesregierung vom 28.09.2007 zur Ratifizierung der Cybercrime-Konvention: &lt;a href=&quot;http://www.bundesrat.de/cln_051/nn_8336/SharedDocs/Drucksachen/2007/0601-700/666-07,templateId=raw,property=publicationFile.pdf/666-07.pdf&quot;&gt;http://www.bundesrat.de/cln_051/nn_8336/SharedDocs/Drucksachen/2007/0601-700/666-07,templateId=raw,property=publicationFile.pdf/666-07.pdf&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Liste der Vertragsstaaten des Übereinkommens:&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://conventions.coe.int/Treaty/Commun/ChercheSig.asp?NT=185&amp;CM=&amp;DF=&amp;CL=ENG&quot;&gt;http://conventions.coe.int/Treaty/Commun/ChercheSig.asp?NT=185&amp;CM=&amp;DF=&amp;CL=ENG&lt;/a&gt;</description>
    <dc:creator>Leipziger Kamera</dc:creator>
    <dc:subject>12 - Ticker: Überwachung</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 Leipziger Kamera</dc:rights>
    <dc:date>2007-10-25T21:38:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://leipzigerkamera.twoday.net/stories/4383266/">
    <title>2007-10-22 // In Mannheim werden sechs stationäre Videoüberwachungskameras abgeschaltet</title>
    <link>http://leipzigerkamera.twoday.net/stories/4383266/</link>
    <description>(Mannheim) Sechs Videoüberwachungskameras der Polizei werden in der Mannheimer Innenstadt abgeschaltet. Der Bahnhof bleibt nicht nur videoüberwacht, dort wird kommt auch eine Kamera hinzu. Sie werden jedoch nur abgeschaltet und nach unten gedreht, Abmontieren sei zu teuer. Da das Polizeigesetz in Baden-Württemberg nur Videoüberwachung lediglich an Kriminalitätsschwerpunkten zulässt, waren die 2001 installierten Kameras (Speicherung 48 Stunden) nicht mehr verfassungsrechtlich gerechtfertigt. FDP, Grüne und der Landesdatenschutzbeauftragte hat darauf gedrungen. &lt;br /&gt;
Allerdings scheinen die meisten traurig über diese Maßnahme. Laut dem MM-Bürgerbarometer waren 2002 84 Prozent für die Kameras. Der Polizeidirektor Thomas Küber sagte resigniert: &lt;cite&gt;Es fällt mir schwer zu sagen, aber die Innenstadt ist kein Kriminalitätsschwerpunkt mehr, was ja auch ein Erfolg ist.&lt;/cite&gt; Lutz Pauels von der Werbegemeinschaft City hält diese Art von Sicherheit für ein enorm wichtiges Argument für den Einzelhandelsstandort. Der Bürgermeister Rolf Schmidt, dessen Kommune 350.000 der 610.000 Euro Installationskosten getragen hatte, warnte: Will man wieder erst warten, bis es brennt, und dann löschen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle:&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.morgenweb.de/region/mannheim/artikel/20071022_srv0000001618630.html&quot;&gt;http://www.morgenweb.de/region/mannheim/artikel/20071022_srv0000001618630.html&lt;/a&gt;</description>
    <dc:creator>Leipziger Kamera</dc:creator>
    <dc:subject>12 - Ticker: Überwachung</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 Leipziger Kamera</dc:rights>
    <dc:date>2007-10-25T21:34:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://leipzigerkamera.twoday.net/stories/4383261/">
    <title>2007-10-22 // 80 Prozent der Überwachungskameras nutzlos</title>
    <link>http://leipzigerkamera.twoday.net/stories/4383261/</link>
    <description>(London, GB) Eine Studie des britischen Innenministeriums kommt zu dem Schluss, dass 80 Prozent der Überwachungskameras keine brauchbaren Bilder lieferten. Die Qualität der Aufnahmen reiche in den meisten Fällen nicht aus, um Straftäter zu identifizieren. Weitere Kritikpunkte, die der Bericht benennt, sind die willkürliche Anbringung von Kameras und ihre Zweckentfremdung zur Verkehrsüberwachung, die mehr dem Generieren von Einnahmen durch Bußgelder als der Verbrechensbekämpfung dient. Obwohl der Bericht zu dem Schluss kommt, dass es keine belastbaren Zahlen zur Effizienz von Überwachungskameras gebe und es nicht einmal bekannt sei, wie viele Überwachungskameras es in Großbritannien überhaupt gebe, wird gefordert, dass der Ausbau der Videoüberwachung in einer &quot;nationalen Strategie&quot; vorangetrieben werden soll. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quellen:&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.datenschutz.de/news/detail/?nid=2279&quot;&gt;http://www.datenschutz.de/news/detail/?nid=2279&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.heise.de/newsticker/meldung/97680&quot;&gt;http://www.heise.de/newsticker/meldung/97680&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.crimereduction.homeoffice.gov.uk/cctv/cctv048.pdf&quot;&gt;http://www.crimereduction.homeoffice.gov.uk/cctv/cctv048.pdf&lt;/a&gt;</description>
    <dc:creator>Leipziger Kamera</dc:creator>
    <dc:subject>12 - Ticker: Überwachung</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 Leipziger Kamera</dc:rights>
    <dc:date>2007-10-25T21:33:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://leipzigerkamera.twoday.net/stories/4383255/">
    <title>2007-10-22 // Kampagne gegen den &quot;11. Europäischen Polizeikongreß&quot; am 29./30.01.2008</title>
    <link>http://leipzigerkamera.twoday.net/stories/4383255/</link>
    <description>(Berlin) Der &quot;Europäische Polizeikongreß&quot; ist ein Forum, auf dem sich Politiker, Polizeibehörden, Nachrichtendienste, Bundeswehr und Sicherheitsindustrie über die Implementierung neuer Verfolgungsmaßnahmen verständigen. Der jährliche Kongress hat den Charakter einer &quot;Sicherheits-Messe&quot;, in den ersten Jahren stand die technische Ausrüstung auf der Tagesordnung. Inzwischen stehen Verfolgungsbehörden allerdings vor der Frage wie der immense Umfang an Daten sinnvoll verarbeitet werden soll. Der Polizeikongreß 2008 steht unter dem Motto &quot;Informationstechnologie - Ermittlung - Einsatz&quot;. Am Dienstag den 29. Januar um 15.30 Uhr referiert Innenminister Schäuble im &quot;Forum der europäischen Innenminister&quot;. Es soll zu diesem Termin eine Kundgebung, evtl. eine Demonstration geben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quellen:&lt;br /&gt;
* Hintergrund zum &quot;Europäischen Polizeikongreß&quot;:&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://gipfelsoli.org/Home/4223.html&quot;&gt;http://gipfelsoli.org/Home/4223.html&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
* Offizielles Programm:&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;https://gipfelsoli.org/static/Media/Repression/euro-police-program-2008.pdf&quot;&gt;https://gipfelsoli.org/static/Media/Repression/euro-police-program-2008.pdf&lt;/a&gt;</description>
    <dc:creator>Leipziger Kamera</dc:creator>
    <dc:subject>12 - Ticker: Überwachung</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 Leipziger Kamera</dc:rights>
    <dc:date>2007-10-25T21:31:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://leipzigerkamera.twoday.net/stories/4383269/">
    <title>2007-10-18 // §129a-Verfahren: Haftbefehl gegen Berliner Soziologen aufgehoben</title>
    <link>http://leipzigerkamera.twoday.net/stories/4383269/</link>
    <description>(Karlsruhe) Der Bundesgerichtshof hat mit einer Pressemitteilung heute bekannt gegeben, dass der Haftbefehl gegen Andrej H. aufgehoben wurde. In jedem Fall liegt gegen Andrej H. kein dringender Tatverdacht vor, weshalb sich der BGH sich nicht über die grundsätzliche Frage geäußert hat, ob der §129a erfüllt sei. Der Generalbundesanwalt führt gegen den Beschuldigten - einen promovierten Soziologen, der u. a. an der Berliner Humboldt-Universität beschäftigt ist - ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung. Auf seinen Antrag hatte der Ermittlungsrichter des Bundesgerichtshofs am 1. August 2007 Haftbefehl gegen den Beschuldigten erlassen. Dieser ist auf den Vorwurf gestützt, der Beschuldigte habe sich mitgliedschaftlich an der linksextremistischen gewaltbereiten Organisation &quot;militante Gruppe (mg)&quot; beteiligt, der die Strafverfolgungsbehörden, insbesondere aufgrund entsprechender Selbstbezichtigungsschreiben, eine Serie von Brandanschlägen zurechnen, die seit mehreren Jahren überwiegend in dem Gebiet Berlin/Brandenburg begangen worden sind. Mit Beschluss vom 22. August 2007 hat der Ermittlungsrichter des Bundesgerichtshofs den Haftbefehl gegen Auflagen außer Vollzug gesetzt, worauf der Beschuldigte aus der Untersuchungshaft entlassen worden ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle:&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://juris.bundesgerichtshof.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bgh&amp;Art=pm&amp;Datum=2007&amp;Sort=3&amp;nr=41477&amp;pos=0&amp;anz=154&quot;&gt;http://juris.bundesgerichtshof.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bgh&amp;Art=pm&amp;Datum=2007&amp;Sort=3&amp;nr=41477&amp;pos=0&amp;anz=154&lt;/a&gt;</description>
    <dc:creator>Leipziger Kamera</dc:creator>
    <dc:subject>12 - Ticker: Überwachung</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 Leipziger Kamera</dc:rights>
    <dc:date>2007-10-25T21:30:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://leipzigerkamera.twoday.net/stories/4383254/">
    <title>2007-10-17 // Online-Durchsuchung in Österreich beschlossen</title>
    <link>http://leipzigerkamera.twoday.net/stories/4383254/</link>
    <description>(Wien, AUS) In Österreich haben sich die beiden Regierungsparteien nun auf die Einführung von Onlinedurchsuchungen geeinigt. Der Polizei und den Geheimdiensten soll nun der offizielle Zugriff auf Festplatten ermöglicht werden. Noch heute wird vom Ministerrat eine Erklärung zum Beschluss bekannt gegeben. Nach Großem Lauschangriff und Rasterfahndung kommt nun auch die Online-Durchsuchung. Die beiden Regierungsparteien SPÖ und ÖVP haben sich mit hoher Geschwindigkeit darauf geeinigt, Onlinedurchsuchungen einzuführen. Während in der BRD die Debatte kontrovers in der Öffentlichkeit diskutiert wird, wird diese in Österreich in unvorhergesehener Schnelle eingeführt. Gerade um einen Diskurs wie in Deutschland zu vermeiden. Justizministerin Maria Berger (SPÖ) und Innenminister Günther Platter (ÖVP) möchten die Onlinedurchsuchung natürlich nur im Falle schwerer Delikte einsetzen. Bei dem Verdacht schwerer Verbrechen oder bei Verdacht der Unterstützung terroristischer Vereinigungen. Was als Terror und Verbrechen definiert wird bestimmen gleichzeitig Justiz und Innenministerium. Natürlich bedarf es einer Anordnung eines Staatsanwaltes und die Entscheidung muss im Einzelfall getroffen werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://de.indymedia.org/2007/10/197168.shtml&quot;&gt;http://de.indymedia.org/2007/10/197168.shtml&lt;/a&gt;</description>
    <dc:creator>Leipziger Kamera</dc:creator>
    <dc:subject>12 - Ticker: Überwachung</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 Leipziger Kamera</dc:rights>
    <dc:date>2007-10-25T21:29:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://leipzigerkamera.twoday.net/stories/4383243/">
    <title>2007-10-15 // Trotz Strafrechtsreform nimmt Graffiti zu</title>
    <link>http://leipzigerkamera.twoday.net/stories/4383243/</link>
    <description>(Halle a. S.) Die Verschärfung des Strafrechtes 2005 hat nicht zu einem Rückgang der Graffitizahlen geführt. In den ostdeutschen Städten Leipzig, Halle und Merseburg ist ein Anstieg von 4,6 % der mit Graffiti besprühten Häuser zwischen 2005 und 2007 zu verzeichnen. Eine besonders starke, signifikante Zunahme ist dabei in Leipzig und Halle zu registrieren. Die neuen Daten beruhen auf der Graffitistudie, die am Institut für Soziologie der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg unter Leitung von Prof. Dr. Reinhold Sackmann im Rahmen eines Lehrforschungsprojektes durchgeführt wurde. Die Strafrechtsreform 2005 (Änderung des § 303) hat sowohl bei Sprayern als auch bei Hauseigentümern zu einer höheren Aktivitätsrate geführt, bei der allerdings die Sprayer noch das Übergewicht haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle:&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.uni-protokolle.de/nachrichten/text/145065/&quot;&gt;http://www.uni-protokolle.de/nachrichten/text/145065/&lt;/a&gt;</description>
    <dc:creator>Leipziger Kamera</dc:creator>
    <dc:subject>12 - Ticker: Überwachung</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 Leipziger Kamera</dc:rights>
    <dc:date>2007-10-25T21:27:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://leipzigerkamera.twoday.net/stories/4383248/">
    <title>2007-10-12 // BigBrotherAwards 2007</title>
    <link>http://leipzigerkamera.twoday.net/stories/4383248/</link>
    <description>(Bielefeld) Die Jury kürte die diesjährigen BigBrotherAward-Preisträger: Die Novartis Pharma GmbH für die Bespitzelung ihrer Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer. Generalbundesanwältin Monika Harms für die Antiterror-Maßnahmen gegen Gegner des G8-Gipfels, insbesondere für die Geruchsproben und die systematischen Briefkontrollen. Die Behörde für Bildung und Sport der Freien und Hansestadt Hamburg für die Einrichtung eines Schülerzentralregisters mit dem (Neben-)Zweck, ausländische Familien ohne Aufenthaltserlaubnis aufzuspüren. Der Bundesminister der Finanzen, Peer Steinbrück, für die Einführung einer lebenslangen Steuer-Identifikationsnummer für alle Einwohnerinnen und Einwohner der Bundesrepublik Deutschland. Die Bundesministerin der Justiz, Brigitte Zypries, für den Gesetzentwurf zur Vorratsdatenspeicherung von Telekommunikationsverbindungsdaten. Die PTV Planung Transport Verkehr AG für ihr System zur individuellen Berechnung der Kfz-Versicherung mittels eines Gerätes, das Fahrroute und Fahrverhalten aufzeichnet und an die Versicherung meldet. Die Deutsche Bahn AG, da sie systematisch anonymes Reisen faktisch unmöglich macht u.a. durch Videoüberwachung, Schalterschließungen, personalisierte Fahrkarten und einen versteckten RFID-Chip in der Bahncard 100. Die internationalen Hotelketten Mariott, Hyatt, Intercontinental etc. für die Erfassung und zentrale Speicherung höchst persönlicher Daten ihrer Gäste ohne deren Wissen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle:&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.bigbrotherawards.de/2007&quot;&gt;http://www.bigbrotherawards.de/2007&lt;/a&gt;</description>
    <dc:creator>Leipziger Kamera</dc:creator>
    <dc:subject>12 - Ticker: Überwachung</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 Leipziger Kamera</dc:rights>
    <dc:date>2007-10-25T21:26:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://leipzigerkamera.twoday.net/stories/4383240/">
    <title>2007-10-01 // Kampagne für anonymes Internet gestartet</title>
    <link>http://leipzigerkamera.twoday.net/stories/4383240/</link>
    <description>(Berlin) Die im Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung zusammengeschlossenen Bürgerrechtler haben eine Kampagne gestartet, die für das anonyme Angebot von Internetdiensten wirbt. Anbieter von Internetportalen, Online-Shops, Foren, Blogs und anderen Angeboten finden auf der Kampagnenseite Anleitungen, wie sie ihr Angebot speicherfrei gestalten können. Auf diese Weise könnten sich Anbieter vor Bußgeldern, Klagen und Abmahnungen schützen, erklären die Bürgerrechtler unter Hinweis auf ein aktuelles Urteil, das die Protokollierung von Surfspuren verbietet. &quot;Wer glaubhaft versichern kann, keine IP-Adressen zu speichern, schützt seine Server vor polizeilicher Beschlagnahme und Betriebsunterbrechung&quot;, heißt es weiter. Hat der Anbieter sein Portal speicherfrei gestaltet, so darf er es mit einem Gütesiegel schmücken, das den Schriftzug trägt: &quot;Wir speichern nicht - We respect your privacy&quot;. Die Bürgerrechtler hoffen, bald auch dem Bundeskriminalamt das Siegel verleihen zu dürfen. In den letzten Tagen war bekannt geworden, dass das BKA seit 2004 speichert, wer dessen Internetseiten zur &quot;militaten gruppe&quot; betrachtet hat. Gegen diese Personen sollen nun Ermittlungen eingeleitet werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle:&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.vorratsdatenspeicherung.de/content/view/146/79/&quot;&gt;http://www.vorratsdatenspeicherung.de/content/view/146/79/&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kampagnenseite:&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.wir-speichern-nicht.de&quot;&gt;http://www.wir-speichern-nicht.de&lt;/a&gt;</description>
    <dc:creator>Leipziger Kamera</dc:creator>
    <dc:subject>12 - Ticker: Überwachung</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 Leipziger Kamera</dc:rights>
    <dc:date>2007-10-25T21:25:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://leipzigerkamera.twoday.net/stories/4308185/">
    <title>2007-09-27 // Bundesverfassungsgericht verhandelt über Kfz-Massenscanning</title>
    <link>http://leipzigerkamera.twoday.net/stories/4308185/</link>
    <description>(Karlsruhe/Wiesbaden) Eine Anfang 2005 in Hessen beschlossene Polizeirechtsnovelle erlaubte der Polizei erstmals, Kraftfahrzeugkennzeichen auf beliebigen Straßen automatisch zu erfassen und mit Fahndungsdaten abzugleichen. 300.000 Euro kosteten die in Hessen dafür gekauften Geräte. Das hessische Gesetz wurde zum Exportschlager: Bayern, Bremen, Hamburg, Rheinland-Pfalz, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen und Schleswig-Holstein haben seither vergleichbare Gesetze beschlossen. Moderne Kennzeichenlesegeräte sind in der Lage, jede Stunde tausende von Kennzeichen vorbeifahrender Fahrzeuge zu erkennen, abzugleichen und gegebenenfalls zu speichern. Im praktischen Einsatz sind allerdings bis zu 40% der gemeldeten &quot;Treffer&quot; fehlerhaft. Im Ausland ist daher bereits eine Fahrzeugüberwachung per Satellit oder Funkchip in Planung. Das Bundesverfassungsgericht hat für den 20. November 2007 Termin zur mündlichen Verhandlung über Verfassungsbeschwerden gegen den verdachtslosen Abgleich von Kfz-Kennzeichen mit Fahndungsdateien anberaumt. Die Beschwerden richten sich gegen das hessische und das schleswig-holsteinische Polizeigesetz, die beide den dauerhaften Einsatz automatischer Kennzeichenlesegeräte erlauben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quellen:&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.daten-speicherung.de/?p=196&quot;&gt;http://www.daten-speicherung.de/?p=196&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.bverfg.de/pressemitteilungen/bvg07-094.html&quot;&gt;http://www.bverfg.de/pressemitteilungen/bvg07-094.html&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.taz.de/index.php?id=berlin-aktuell&amp;art=5368&amp;id=deutschland-artikel&amp;src=HL&amp;cHash=b4cd56ccfb&quot;&gt;http://www.taz.de/index.php?id=berlin-aktuell&amp;art=5368&amp;id=deutschland-artikel&amp;src=HL&amp;cHash=b4cd56ccfb&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.heise.de/newsticker/meldung/96697&quot;&gt;http://www.heise.de/newsticker/meldung/96697&lt;/a&gt;</description>
    <dc:creator>Leipziger Kamera</dc:creator>
    <dc:subject>12 - Ticker: Überwachung</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 Leipziger Kamera</dc:rights>
    <dc:date>2007-10-01T08:06:00Z</dc:date>
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    <title>2007-09-27 // Wahlcomputer ausgemustert: Niederlande wählt wieder auf Papier</title>
    <link>http://leipzigerkamera.twoday.net/stories/4308183/</link>
    <description>(Berlin, Amsterdam) Die Regierung der Niederlande hat entschieden, die Verordnungen, auf denen die Zulassung der NEDAP-Wahlcomputer beruhen, zurückzuziehen. Damit wird in den Niederlanden nun wieder mit Papier und Stift gewählt. Die Entscheidung erfolgte als Reaktion auf den Bericht einer unabhängigen Untersuchungskommission zur Reform des Wahlverfahrens. Die in den Niederlanden hergestellten und dort fast flächendeckend verwendeten Wahlcomputer der Firma NEDAP sind praktisch baugleich mit den in Deutschland verwendeten Systemen. Durch eine gemeinsam vom Chaos Computer Club und der niederländischen Stiftung &quot;Wij vertrouwen stemcomputers niet&quot; durchgeführte Analyse war im Oktober 2006 bekannt geworden, dass die NEDAP-Wahlcomputer einfach zu manipulieren sind und damit die Wahl mit geringem Entdeckungsrisiko gefälscht werden kann. Bei den Landtagswahlen am 27. Januar 2008 in Hessen und Niedersachsen sollen nach derzeitigem Stand der Dinge wiederum NEDAP-Wahlcomputer zum Einsatz kommen. Da in den Niederlanden tausende NEDAP- Wahlcomputer nicht mehr verwendet werden dürfen, steht zu erwarten, dass clevere Geschäftemacher versuchen werden, die Wahlcomputer billig an deutsche Gemeinden zu verkaufen, mit dem Argument, sie seien hier ja noch zugelassen. Der Chaos Computer Club fordert daher die Bundesregierung auf, die Zulassung der in Deutschland noch immer eingesetzten Wahlcomputer der Firma NEDAP sofort zurückzuziehen und den § 35 Bundeswahlgesetz, der die Stimmabgabe mit &quot;Wahlgeräten&quot; erlaubt, ersatzlos zu streichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quellen: &lt;br /&gt;
Die Gemeinsame Analyse des Chaos Computer Club und der niederländischen Stiftung &quot;Wij vertrouwen stemcomputers niet&quot;, &lt;a href=&quot;http://www.wijvertrouwenstemcomputersniet.nl/images/9/91/Es3b-en.pdf&quot;&gt;http://www.wijvertrouwenstemcomputersniet.nl/images/9/91/Es3b-en.pdf&lt;/a&gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stellungnahme des Chaos Computer Club vom 9. Juni 2007, &lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.ccc.de/press/releases/2007/20070609/nedapReport54.pdf&quot;&gt;http://www.ccc.de/press/releases/2007/20070609/nedapReport54.pdf&lt;/a&gt;</description>
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    <dc:subject>12 - Ticker: Überwachung</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 Leipziger Kamera</dc:rights>
    <dc:date>2007-10-01T08:04:00Z</dc:date>
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