Sonntag, 9. Oktober 2005

taz Nr. 7544, 20. Dezember 2004

Die Stadt der 7.000 Augen
Leipzig ist eine der am besten überwachten Städte Deutschlands. Die staatliche Lust am Filmen der Bevölkerung nimmt sich noch bescheiden aus. Viel bedenklicher ist der private Voyeurismus. Doch jeder darf fragen, ob die Kamera läuft

LEIPZIG taz - Am Anfang war sie Sensation. Es gab Streit, ob es sie überhaupt geben dürfe. Und wenn ja, wie lange. Acht Jahre später ist sie immer noch da. Sachsens erste öffentliche Kamera filmt seit 1996 vom Dach eines Hauses gegenüber dem Leipziger Hauptbahnhof herab.

Es ist ruhig geworden um das Thema Kameraüberwachung. Auch hier in Leipzig, einer der am stärksten überwachten Städte Deutschlands. Als die Initiative "Leipziger Kameras" auf den "Spuren unserer Daten" durchs Leipziger Stadtzentrum laufen will, kommen gerade mal 20 Menschen mit. [mehr]
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